I LOVE KRISTALLE
Leon und Fabio
 

Blauer - Kristall



Die charakteristische Eigenschaft eines Kristalls ist seine Fernordnung. Der Kristall ist dreidimensional periodisch aus gleichbleibenden Struktureinheiten aufgebaut. Diese Struktureinheit heißt Einheitszelle oder Elementarzelle. Ein Kristall ist ein homogener Körper, denn er ist stofflich und physikalisch einheitlich. Aber die physikalischen Eigenschaften variieren mit der Raumrichtung, d. h. ein Kristall ist anisotrop. Die Wissenschaft, welche die Eigenschaften und Formen von Kristallen erforscht, ist die Kristallographie. Je nach Ausprägung der äußeren Form unterscheidet man unbeeinträchtigt ausgebildete, sogenannte idiomorphe. Kristalle und xenomorphe. Kristalle, deren äußere Form durch fremde Grenzflächen bestimmt ist. Der idiomorphe Kristall weist in seiner äußeren Form auf die jeweilige Kristallstruktur hin. Deshalb sind z. B. ungestört gewachsene Natriumchloridkristalle (Kochsalz, Mineral Halit) würfelförmig. Im Regelfall liegt ein kristalliner Festkörper als Polykristall und nicht als Einkristall vor, das heißt der Körper besteht aus vielen kleinen Kristallen (Kristalliten), die durch Korngrenzen voneinander getrennt sind. Liegen verschiedene Kristallarten nebeneinander vor, so spricht man von Phasengrenzen. Da die charakterische Eigenschaft von Kristallen die regelmäßige Anordnung in allen drei Raumrichtungen ist, sind auch Körper denkbar, deren Bausteine sich nur in einer oder zwei Raumrichtungen wiederholen. Dann lässt sich von eindimensionalen und zweidimensionalen Kristallen sprechen. In der Natur kommen Membranproteine vor, die sich als zweidimensionale Kristalle in der Biomembran anordnen. Ein Beispiel ist Bacteriorhodopsin.[3] In der Strukturbiologie werden 2D-Kristalle gezüchtet, um die Atompositionen der kristallisierten Makromoleküle mittels Elektronen-Kryomikroskopie zu ermitteln.




Der Bergkristall



Der Bergkristall besteht, ebenso wie Rauchquarz, Citrin, Amethyst, Rosenquarz, Chalcedon und Jaspis, aus Quarz. Dieses Mineral, aus dem sich auch der Sand und die Kieselsteine aufbauen, ist nach dem Feldspat das häufigste auf der Erde. Die Formenvielfalt des Bergkristalls ist fast unbegrenzt. Er erscheint in den ausgefallensten Formen. Da gibt es Doppelender, Zwillingsspitzen, Phantom Kristalle, Monolithe usw.! Die Kristalle bestehen in den meisten Fällen aus einer Kombination von Prisma und zwei Rhomboeden. Es kommen daneben aber auch Pyramiden und Trapezoederflächen vor. Am häufigsten ist eine Zwillingsbildung zu beobachten.


Bergkristall



Entstehung:Jeder Bergkristall ist ein Unikum für sich. Es gibt kaum zwei gleich aussehende, gleich große Kristalle mit der gleichen Oberfläche. Bergkristalle sind zwar unbelebte Objekte, wurden aber trotzdem geboren. Vereinfacht gesagt, wuchsen sie von einem Keim aus in wässerigen Lösungen zu einem Kristall heran. Verantwortlich für das spätere Aussehen des Kristalls waren dabei mehrere Faktoren, wie die Bildungstemperatur, Druck, Lösungsgenossen sowie Übersättigungsgrad der Lösung. Die Anlagerung der einzelnen Bausteine folgte dabei eigenen inneren Gesetzmäßigkeiten.


Fakten und Aberglaube rund um den Bergkristall In alten Legenden ist die Rede von leuchtenden Palästen, die sich im Inneren der Berge befinden. Sie sind mit durchsichtigem, glänzendem Gestein ausgekleidet. Zu ihnen gelangt man nur durch dunkle Höhlengänge. Es haben nur Auserwählte Zutritt, die Freundschaft mit dem geheimnisvollen Völkchen der Erdleute, Zwerge, Gnome, Kobolde und Elementargeister geschlossen haben. Wer in das unterirdische Reich eingetreten ist, erhält die "lichten Steine", die im Volksglauben und in der Überlieferung geradezu die Wirkung des "Steins der Weisen" haben sollen. Man versprach sich früher von ihnen neue Lebenskraft und Gesundheit. Bei dem legendären Gestein handelt es sich höchstwahrscheinlich um Bergkristalle. Diese und auch die anderen edlen Steine faszinieren die Menschen schon seit jeher. So wie einst, werden auch heute noch diese Kristalle viel gesucht und gesammelt. Früher waren es berufsmäßige Sammler, die sogenannten "Strahler" wie man sie in den Alpen nannte die nicht selten unter Einsatz ihres Lebens die Bergkristalle aus steilem Fels bargen, um ihren kargen Lebensunterhalt etwas aufzubessern. Heute sind es meist Mineralienfreunde, die sich für ihre Sammlung einen schönen Fund erhoffen. Sie sind fürwahr Meisterwerke der Natur, diese in der Tiefe unserer Erde entstandenen Kristalle. Fast jeder, der schon einmal einen schönen klaren Bergkristall in der Hand hielt oder zumindest einen gesehen hat, war von ihm angetan. Solche Schätze unserer Erde begeistern jeden, ganz gleich ob Mineraliensammler oder nicht! Der Bergkristall wird oft als das Aschenbrödel unter den edlen Steinen bezeichnet, da er nicht einmal als Halbedelstein gilt. Er findet sich verhältnismäßig häufig und ist daher auch relativ billig. Aufgrund seiner Durchsichtigkeit und seines starken Glanzes wird er oft als Ersatz für teure Steine verwendet.

Fundorte Bergkristalle werden vor allem in den Alpen gefunden. Einer der größten Funde wurde im Zinggenstock in der Nähe des Grimsel gemacht. Aus dem sogenannten Kristallkeller barg man mehr als tausend Doppelzentner Bergkristall von einzigartiger Schönheit. Schöne Bergkristalle fand und findet man unter anderem auch im Fichtelgebirge. Ebenso wurden schöne Funde in verschiedenen Gruben, wie etwa in der ehemaligen Schwefelkieszeche "Bayerland" bei Waldsassen oder in der "Johanneszeche" bei Wunsiedel, gemacht. Auch der größte Bergkristall der Welt befindet sich in Bayern. Er ist im Kristallmuseum Riedenburg zu bewundern. Der 7,8 Tonnen schwere, drei mal zwei Meter breite und 1,80 Meter hohe Kristall wurde 1981 in Westarkansas gefunden und fand in Riedenburg eine neue Heimat.




Bergkristall - Beispiele.



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Leon Rüdisser -EHC-Lustenau-Spieler
Fabio Marte EHC-Lustenau-Spieler
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